Es war ein ganz normaler Dienstagvormittag, als ich beschlossen habe, meine Ersparnisse nicht länger auf dem Girokonto liegen zu lassen. Ich wollte Festgeld vergleichen – hatte aber keine Ahnung, wo ich anfangen sollte. Was folgte, war überraschend strukturiert.

Checkliste für den ersten Festgeld-Vergleich

  1. Anlagebetrag festlegen: Wie viel Geld kann ich für eine bestimmte Anlagelaufzeit wirklich entbehren? Festgeld ist nicht täglich verfügbar – das ist der entscheidende Unterschied zum Tagesgeld.
  2. Laufzeiten vergleichen: Kurze Laufzeiten (3–6 Monate) bieten Flexibilität, längere Laufzeiten bringen oft höhere Festgeldzinsen.
  3. Zinssätze prüfen: Aktuelle Festgeldangebote unterscheiden sich teils deutlich. Ich habe drei Vergleichsportale geöffnet und die Zinssätze nebeneinandergelegt.
  4. Konditionen vergleichen: Nicht nur der Zinssatz zählt – auch Einlagensicherung, Mindestanlage und ob eine automatische Verlängerung stattfindet.
  5. Tagesgeld als Alternative prüfen: Wer unsicher ist, sollte auch Tagesgeld vergleichen. Die festen Zinsen beim Festgeld sind planbar, beim Tagesgeld aber variabel.

Was mich überrascht hat: Die besten Festgeldangebote kamen nicht von den größten Banken. Nach etwa 90 Minuten hatte ich ein Festgeldkonto eröffnet – mit einer Laufzeit von 12 Monaten und einem Zinssatz, der mein Tagesgeldkonto deutlich übertrifft.

Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Finanzberatung.